Fortbildungskonzept

1. Bedeutung und Ziele von Fortbildungen

 

Nach der Dienstordnung für Lehrkräfte, Schulleiterinnen und Schulleiter haben Lehrkräfte das Recht und die Pflicht zur ständigen Fort- und Weiterbildung. So wird die Weiterentwicklung ihrer berufsbezogenen Grundqualifikationen, die Erweiterung ihrer fachlichen, didaktischen und pädagogischen Kompetenzen sowie die Schulentwicklung und somit deren Qualitätsentwicklung und – sicherung gewährleistet.

Die fortlaufende Veränderung gesellschaftlicher Anforderungen, sich wandelnde Entwicklungsbedingungen von Schülerinnen und Schülern, sich stetig erneuernde Erkenntnisse über erfolgreiches Lehren und Lernen und eine Weiterentwicklung technologischer Herausforderungen verlangen von Lehrerinnen und Lehrern, ihr Wissen und Können diesen sich divergierend ändernden Bedürfnissen kontinuierlich anzupassen.

 

Wir streben die Sicherung folgender schuleigener Qualitätsstandards an:

 

   Kooperation Schule/Hort 

  (gemeinsame Umsetzung des Bildungs-und Erziehungsplanes)

   Schulprogrammarbeit und Evaluation

   Inklusion

   Hochbegbung

   Unterrichtsentwicklung/ -methoden

   Lernen mit Medien/Medienkompetenz

   Fachdidaktik, neue Lehrpläne

   Diagnose- und Förderkompetenz

   Erziehungsprobleme, Gewalt

   Schule und Umwelt

   Gesundheitserziehung

   Verkehrs- / Mobilitätserziehung

   Schulverwaltung, Datenschutz

2. Ermittlung des Fortbildungsbedarfs

 

Die Ermittlung von Fortbildungsbedarf und Fortbildungsinhalten orientiert sich an der Erlasslage, an der Schulentwicklung, am fachspezifischen und am persönlichen Entwicklungsbedarf der einzelnen Kolleginnen/Kollegen.

 

 

3. Fortbildungsangebote

 

Neben den Fortbildungen freier Träger bietet das Land Hessen ein regionales und zentrales Fortbildungsprogramm über die Staatlichen Schulämter und das Amt für Lehrerbildung an.

Schulinterne Fortbildungen (Schilf) werden in Absprache mit der Schulleitung für das Kollegium organisiert und koordiniert. Diese Fortbildungen können entweder von Lehrerinnen und Lehrern der Schule selbst oder im Rahmen des Fortbildungsbudgets durch externe Moderatoren und Referenten durchgeführt werden.

Schulexterne individuelle Fortbildungen (Schelf) werden auf dem Dienstweg beantragt. Die Schulleitung genehmigt diese nach Fortbildungsplan, Budgetmittel und nach dienstlichen Belangen.

 

4. Pädagogische Tage

 

Der Pädagogische Tag dient der kollegiumsinternen Lehrerfortbildung. Er soll den Lehrkräften die Möglichkeit geben, gemeinsam Fragen zum Schulprogramm oder allgemein zum Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule zu klären. Hierbei handelt es sich um eine dienstliche Veranstaltung, bei der die Teilnahme des gesamten Kollegiums verpflichtend ist. Vorrausetzung für die Durchführung ganztägiger Pädagogischer Tage ist eine entsprechend langfristige Vorabinformation der Elternschaft. Für die Schülerinnen und Schüler ist der Pädagogische Tag ein Studientag, an dem von der Schule gestellte und vorbereitete Aufgaben bearbeitet werden.

5. Organisation

Der Vertretungsunterricht für die an Fortbildungen teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen wird durch die Schulleitung organisiert.

Wahrgenommene Fortbildungen werden von den jeweiligen Kolleginnen und Kollegen in einem persönlichen Qualifizierungsportfolio dokumentiert.

Fortbildungsergebnisse werden in Gesamt- und Fachkonferenzen hineingetragen, je nach Art und Beschaffenheit für alle nutzbar gemacht und ausgewertet (Multiplikatorenprinzip). Dies impliziert gleichzeitig eine Evaluation des Fortbildungsangebotes.

 

 

6. Fortbildungspläne

 

Die Fortbildungswünsche werden in einem Fortbildungsplan für das Gesamtkollegium sowie in einem individuellen Fortbildungsplan für die einzelnen Kolleginnen/Kollegen fortgeschrieben.

 

 

Die konkreten Planungen werden jährlich aktualisiert.


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